Samstag, 30. Juni 2012

Artikel über Breitbandinitiative Newel im TV

Der Trierische Volksfreund hat heute einen Artikel über unsere Breitbandinitiative gebracht. Schön, dass hier offen über die Situation hier in Newel berichtet wurde.

Hier ein Link zum Artikel: http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trierland/aktuell/Heute-in-der-Zeitung-fuer-Trier-Land-Breitband-Initiative-in-Newel-Schnelles-Internet-immer-noch-Wunschdenken;art8128,3205759

Ein kleines Update: Wir haben mittlerweile schon eher ca. 150 Unterschriften gesammelt und uns kommen immer noch weitere unterschriebene Flyer zurück.

Da sollte doch selbst die Telekom mal ins Grübeln kommen, ob man weiter die Kosten auf die Gemeinde abwälzen will oder nicht doch mal, so wie früher (!!) auf eigene Kosten ausbaut. Wenn wirklich Leerrohre nach Kordel liegen können die genannten Kosten von 220.000€ ja wohl auch nicht stimmen.

Montag, 25. Juni 2012

Unterschriftensammlung in Newel für DSL - Klarstellung

Ich möchte hier mal kurz was klar stellen, damit keine Missverständnisse aufkommen:

1. Die Piratenpartei hat nichts mit dieser Bürgerinitiative zu tun. Es ist eine Aktion von Neweler Bürgern für Neweler Bürger.

2. Wir werden die gesammelten Adressen natürlich an niemanden verkaufen. Sie dienen lediglich, wie auf dem Flyer auch angegeben, dazu, der Gemeinde und Telekommunikationsunternehmen gegenüber den Bedarf in der Gemeinde zu belegen.

3. Das Streuen von Gerüchten, wir würden Adressen verkaufen wollen ist einfach nur armselig! Selbst wenn dies eine Aktion der Piratenpartei wäre, dann würde dies gegen unsere höchsten Prinzipien verstoßen. Der persönliche Datenschutz hat bei der Piratenpartei einen wesentlich höheren Stellenwert als bei allen anderen Parteien.

Sollte jemand solche Gerüchte also hören, so soll er sich bitte direkt an mich wenden. Hört bitte nicht auf solche Verleumdungstaktiken. Lasst Euch nicht ins Bockshorn jagen. Hier möchte jemand ganz offensichtlich uns schaden und dies ganz bestimmt nicht zum Wohle der Bürger unserer Gemeinde, sondern ganz sicher zum eigenen Wohle, um entweder vorhergegangene Verfehlungen zu vertuschen oder ...

Also sammelt bitte weiter fleißig Unterschriften. An dem momentan in der Gemeinde anlaufenden Aktionismus sehen wir, dass es etwas bringt.

Dienstag, 19. Juni 2012

Schau mal einer guck: Breitbandförderung gibt's ja doch... nur nicht bei uns

Da können einem doch echt die Tränen kommen. Es gibt eine 90% Förderung für eine DSL Versorgung mit bis zu 50 MBits. In der VG Trier-Land.

Also eigentlich ein Grund für uns, wie ein Dilldopp im Kreis zu hüpfen. Eigentlich. Denn es gibt einen Haken. Es passiert nicht hier in Newel, sondern in der Nachbarschaft in Trierweiler, Sirzenich und Fusenich. Wohlgemerkt alles auch Gemeinden der VG Trier-Land.


Nur warum erzählt man uns dann, dass es keine Förderung gibt, dass die Fördertöpfe leer sind, dass es ja keine Aussicht auf Förderung gibt, usw. usf.? Oder dass es ja so teuer ist und die Gemeinde kein Geld hat? (dazu bitte einfach mal nachlesen, für was gerade aktuell hier in der Gemeinde sehr wohl Geld beschafft wird)
Nach Förderung muss Trierweiler übrigens gerade mal schlappe 19.000€ zahlen. Das ist knapp ein Drittel der Summe, die hier in Newel gerade für eine Toilette mit Kanalisation für die Grillhütte mobilisiert wird! Da bleibt einem doch echt die Spucke weg.


Bin ich der einzige, der sich hier nun mal gerade ganz gewaltig auf den Arm genommen vorkommt? Muss man in der VG Trier-Land erst Bürger mobilisieren, Unterschriften sammeln und Druck aufbauen, dass man eine Förderung bekommt, auf die man einen Anspruch hat? Warum ist das die Aufgabe der Bürger?
Kann mir bitte mal einer erklären, welchen Film ich mir hier gerade angucke? Denn ich bin hier eindeutig mindestens im falschen Kino. 


Wenn aber nun jemand denkt, dass wir nun mit weniger Elan für unser DSL kämpfen werden, der kann sich das gleich mal abschminken! Für uns ist dieser Artikel nur ein neuer Ansporn! Wir kämpfen weiter, bis es auch in Newel endlich richtiges DSL gibt!


Nachzulesen hier: http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/trierland/aktuell/Heute-in-der-Zeitung-fuer-Trier-Land-Schnelles-Internet-wohl-ab-Herbst;art8128,3191830

Dienstag, 12. Juni 2012

Gemeinderatssitzung Newel 12.06.2012

Heute fand eine Gemeinderatssitzung für Newel statt, der ich beiwohnte. Hier ein von mir geführtes Wortprotokoll. Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder absolute Korrektheit. Falls jemand Fehler entdeckt, bin ich froh über eine kurze Mitteilung. Ich werde die Sitzung nicht hier an dieser Stelle kommentieren, sondern lasse das Wortprotokoll einfach mal so auf meine Leser wirken.


  • 17 Anwesende (16 Ratsmitglieder + Vertreter von VG)
  • Top 1 Mitteilungen des BM (20:08-20:15)
    • Maibaum durchgebrochen (Windbruch)
    • 2 Wohnhausbrände, Feuerwehren wichtig
    • Post in Newel schliesst
      • Suche nach Ersatzstandort
        • keine Meldung
  • Top 2 Neue Friedhofsatzung (20:15-21:06)
    • Friedhofsverwaltung ist Ortsgemeine (zusammen mit VG)
    • Freie Friedhofswahl für Einwohner der Gemeinde
    • Neue Urnenwand in Besslich
      • (Familien- (2 Urnen)) Grabkammern
    • Außerhalb Öffnungszeiten Betreten nur nach Erlaubnis der Friedhofsverwaltung
    • Elternteil mit Kind unter 1 Jahr (anstatt Mutter)
    • Urnen müssen abbaubar sein (innerhalb 20 Jahren)
    • Grabaushub in Nachbarschaftshilfe nicht mehr
      • wäre nicht versichert gewesen -> Gemeinde in Haftung
      • nur noch offiziell Beauftragte
      • Diskussion -> Nachbarschaftshilfe für Urnengräber
    • Keine Tiefgräber mehr für neue Fälle
      • angeregte Diskussion
      • Gebührenordnung entscheidend -> 2 Stellen
        • daher nachträglich sowieso nicht möglich
      • Bestandsschutz
    • Umbettungen nur durch gewerbliches Unternehmen
    • Wahlgräber
      • Nutzungsrecht kann für Wahlgrabstätte verlängert werden für 5 Jahre oder 20 Jahre
        • falls kein Todesfall eingetreten ist, sonst muss verlängert werden
      • Rückgaberecht
        • keine Rückerstattung
    • 1 Sarg, 2 Urnen bei einstelliger Grabstätte
    • Anonyme Gemeinschaftsgräber
    • Rasengrabstätte
      • Kenntlichmachung durch Friedhofsverwaltung
    • Gestaltungsvorschriften
      • möglicherweise rechtlich bedenklich
      • noch kein Klagefall in Trier-Land
    • Grabmalsicherungspflicht
      • Nutzungsberechtigter des Grabmals muss 2 mal pro Jahr zu überprüfen
    • Keine Bäume und großwüchsige Sträucher auf Gräbern
    • Änderungsantrag, um Nachbarschaftshilfe für Urnengräber zu erlauben
      • 6 dafür
      • 9 dagegen
    • Abstimmung über vorgetragene Satzung
      • einstimmig angenommen
  • Top 3 Friedhofsgebührensatzung (21:06-21:11)
    • Abstimmung
      • einstimmig angenommen
  • Top 4 Friedhofserweiterung Newel, Besslich (21:11-21:14)
    • Günstigstes Angebot für Posten 1: 22.519 €
    • Günstigstes Angebot für Posten 2: 54.805 €
    • Zuschuss gekürzt?
      • 77.560 € Gesamtkosten
    • Abstimmung über Auftragsvergabe
      • einstimmig angenommen
  • Top 5 Verlegung einer Kanalanschlussleitung für Grillhütte (21:14-21:42)
    • 38.000 € Materialkosten
    • 20.000 € für Leitungsgraben (voraussichtlich)
    • Tennishütte auch anschließen
    • Sammelgrube würde ja überlaufen
    • Geld zur Verfügung stellen
    • Wortmeldung: Was hat Ortsbeirat dazu gesagt?
      • Gewachsen von 5.000 € über 7.000 € bis nun über 50.000 €
    • Toiletten müssen neu gemacht werden
    • Auflage: Entweder Sammelgrube oder Kanalanschluß bis Ende des Jahres
    • Wortmeldung: Fass ohne Boden
      • Was kommt noch dazu?
    • Ortsbeirat Besslich hat hohe Kosten bemängelt
    • Wortmeldung: Können wir uns das leisten?
      • VG: Leisten, nein. Entscheidung der Gemeinde, dass Grillhütte weiter betrieben werden soll. EU Auflage, dass Abwasserentsorgung durchgeführt werden muss. Toilettenanlagen sind in desolatem Zustand. Ob Raumerweiterung notwendig ist, kann er nicht beurteilen. Eventuell über Nutzungsgebühren nachdenken.
    • Wortmeldung: Als Grillhütte nicht vermietbar, weil kein Grill vorhanden.
    • Wortmeldung: Momentan stecken 7.000 € drin
    • BM: Es lag doch Einigkeit in den Fraktionen vor. Warum wird das nun wieder in Frage gestellt.
    • Wortmeldung: Dach muss auch gemacht werden.
    • Wortmeldung: Summen waren vorher nicht bekannt als über Grillhütte entschieden wurde.
    • Wortmeldung: Nutzfläche hat sich fast verdoppelt.
    • Wortmeldung von Besslich: Kein Geld mehr für Internetanschluss oder Spielplatz. Kann so Bürgern nicht vermittelt werden.
    • BM: Versteht die Welt nicht mehr.
    • Wortmeldung: Vor 2 Jahren hiess es, die Feuerwehr gibt die Grillhütte zurück. Muss aber saniert werden.
    • Wortmeldung: Was schätzt ihr denn wirklich, was am Ende zusammen kommt?
    • Antwort: Kann man nicht kalkulieren, weil Eigenleistung.
    • Wortmeldung: Kalkulation ergibt, machbar für 40.000 € plus Anschluss für Kanal (20.000 €)
    • Wortmeldung: Von vornherein hätte klar sein müssen, was es kostet. Hiess, mit 7.000 € kämen wir aus.
    • BM: Wurde von allen immer gewünscht, dass ordentliche Toiletten dahin kommen.
    • Wortmeldung: Häuschen daneben (Tennisverein) bekommen wir ja auch noch dabei. Was passiert dann damit?
    • BM: Dass dort neue Toiletten hinkommen sollen, war immer unstrittig.
    • Wortmeldung: Wird alles in Eigenleistung gemacht.
    • Wortmeldung: Man würde nie ein Haus bauen mit einer solchen Finanzplanung.
    • Wortmeldung: Hat sich ja so entwickelt.
    • VG: Kanalanschluss mit Hebeanlage auf Dauer günstiger als Sammelgrube
    • Wortmeldung: Kommt auch noch auf Sportplatz Newel zu.
    • VG: Muss bis 31.12.2012 durchgeführt sein, sonst muss die Anlage geschlossen werden.
    • VG: Diese Prämisse war vor 2 Jahren nicht bekannt, als über Grillhütte entschieden wurde.
    • BM: Man kann im Wahlversprechen nicht fordern eine Grillhütte zu erhalten und dann nicht dazu stehen.
    • Wortmeldung: Kosten waren so aber nicht bekannt.
    • Wortmeldung: Im Ortsbeirat wird über Verwendung der Gelder bestimmt.
    • Abstimmung über Beauftragung zur Bereitstellung der Gelder:
      • 9 dafür
      • 6 dagegen
  • Top 6 Auftragserteilung Erweiterung Bebauungsplan für Firma Michels (21:42-21:44)
    • Abstimmung
      • einstimmig angenommen
  • Top 7 Anfragen
    • Seit geraumer Zeit werden Aussenanlagen der Grundschule von Gemeindearbeiter gepflegt.
      • VG soll jemanden dafür finden
      • VG hat für jedes Objekt einen Hausmeister, aber nicht für kleinere Objekte
      • Kosten werden von der VG ersetzt
      • Ist nur vorübergehend.

Mittwoch, 6. Juni 2012

Informationsveranstaltung von WLN Swiss AG und SES in Newel

Heute fand im Bürgerhaus Newel die Informationsveranstaltung zum Testbetrieb des Internetangebots der Firma WLN Swiss AG in Zusammenarbeit mit SES Astra statt.
Die Veranstaltung war sehr gut besucht, was zeigt, wie sehr das Thema fehlender Breitbandanschluss den Neweler Bürgern unter den Nägeln brennt.

Herr Kierspel von SES stellte das Internetangebot von SES Broadband Services in einer kurzen Präsentation vor. ASTRA2Connect hat nach seinen Angaben 80.000 Kunden europaweit. In Newel wird diese Lösung aber nur als Backbon für das Urban Area Netzwerk angeboten. Die eigentliche Umsetzung vor Ort und Ansprechpartner für Kunden ist die WLN Swiss AG.

In Newel wurde am Friedhof ein Mast installiert, an dem eine SAT-Schüssel den Backbone herstellt und 3 WLAN-Sektorantennen (5 GHz, 200mW Leistung) die Verbindung zum Endkunden aufbauen. Um die Nachteile einer SAT-Anbindung auszugleichen (Latenz), wird vor Ort wohl ein Proxyserver betrieben und Kompression eingesetzt. Der Backbone liefert momentan 10 MBit/s, ist theoretisch aber auf 40 MBit/s erweiterbar.

Ein kritischer Punkt, der aber sehr offen erklärt wurde, ist die eingesetzte Überbuchung (Fair-use-Policy). Das bedeutet, dass ab einem bestimmten Volumen pro Tag (3GB?) ein Nutzer auf ein Drittel der gebuchten Bandbreite gedrosselt wird, also z.B. 2 MBits statt der gebuchten 6 MBits. Lediglich nachts soll es keine Drosselung geben. Dies bedeutet, dass es keine echte garantierte Bandbreite gibt, was bei einem Shared Medium auch logisch ist. Die Einschränkung auf ein Drittel der Bandbreite ist aber sicher noch hinnehmbar. Weiteres muss sich in der Praxis zeigen.

Für mich persönlich wichtig war auch noch die Auskunft, dass keine Vorratsdatenspeicherung vorgenommen wird. Dies ist deswegen bemerkenswert, weil diese in Luxembourg eigentlich gesetzlich vorgeschrieben ist, in Deutschland wiederum aber verboten ist. Der Backbone-Anschluss kommt aber nunmal aus Luxembourg. Sogar die IPs sind momentan luxembourgische.

Herr Kiebel, Geschäftsführer der WLN Swiss AG, erklärte dann noch die tariflichen Bedingungen. Dabei gefällt mir persönlich die 24 monatige Mindesvertragsbindung überhaupt nicht. Bei den geforderten Preisen ist die Lösung damit wenig konkurrenzfähig. Zu besseren Bedingungen könnte man sich da schon eine eigene SAT-Lösung von skydsl.de besorgen und das ohne Mindestvertragslaufzeit.

Bis zum 15.09.2012 ist der Testbetrieb aber kostenfrei. Interessenten müssen sich nur bei Herrn Kierspel oder Herrn Kiebel melden. Innerhalb von maximal 7 Arbeitstagen sollte der Anschluss dann realisiert sein.

Mein persönliches Fazit: Ich finde es gut, dass es endlich eine Alternative im Ort für Breitband gibt. Auch wenn diese Lösung nur als Zwischenlösung dienen kann. Persönlich kann ich noch nicht sagen, ob ich nach Ende der Testphase mich für 24 Monate binden werden oder nicht doch lieber auf skydsl.de oder LTE umsteigen werde.

Mit unserer Breitbandinitiative Newel (https://www.facebook.com/groups/394845593887834) werden wir aber weiterhin für einen echten kabelgebundenen Breitbandanschluss für die Gemeinde Newel kämpfen.

Dienstag, 5. Juni 2012

Meuterei auf der KV Trier?


"Was ist denn da im KV Trier los?" mag der ein oder andere im Moment denken. Erst tritt der Schatzmeister zurück, weil er für diese Position ja sowieso nur aus Verlegenheit kandidierte (weil sich sonst keiner finden konnte, der kandidieren wollte). Nun tritt auch noch der Vorsitzende zurück (#ausgründen [1]). Man mag die einzelnen Beweggründe verstehen oder auch akzeptieren; im Grunde ist es aber nur eine Folge der jungen Strukturen, der Divergenz der Mitglieder (Umfeld: Stadt oder Land; Hintergrund: Student, Nicht-Student; Interesse, Alter, etc.) und der schieren Größe des KV. Man darf dabei nicht vergessen, dass der KV Trier größer ist als das Saarland. (LK Trier-Saarburg: 1.101 km², LK Vulkaneifel: 910,98 km², Eifelkreis Bitburg-Prüm: 1.626,12 km², Trier: 117,13 km², KV Trier = 3.755,23 km² / Saarland: 2.569,69 km²)
Die unterschiedlichen Schwerpunkte, Sichtweisen und Ziele gerade von Städtern und Landbewohnern hat sich ja schon beim letzten Kreisparteitag gezeigt, als es um erste Ansätze des Kommunalprogramms ging.

Diese Differenzen (nicht unbedingt negativ besetzt gemeint) zwischen dem Kerngebiet Trier und den umliegenden (oder auch weiter entfernten) Kreisen stellen wohl die größte Herausforderung für den kommenden Vorstand dar. Nur wenn es gelingt, eine stabile und flächendeckende Struktur für das gesamte KV Gebiet zu bilden, werden die Piraten hier auch wirklich erfolgreich sein können.

Dazu ist es unabdingbar, wesentlich mehr Mitglieder, besonders in den ländlichen Gebieten, zu gewinnen. Sonst ist kein flächendeckender Wahlkampf zur Bundestagswahl 2013 möglich und schon gar keine breite Repräsentation in Kommunalgremien.

Deshalb ist es meiner Meinung nach unumgänglich, dass der kommende Vorstand eine konkrete Strategie umsetzt, basierend auf:
  • Flächendeckendes Netz von Stammtischen
  • Infostände auch ausserhalb des Wahlkampfs und auch in kleineren Orten
  • Werbung von Mitgliedern, vor allem auf dem Land
  • Beauftragung von Gebietsverantwortlichen mindestens auf Kreis- besser noch auf Verbandsgemeinde-Ebene
  • Positionierung zu kommunalen Themen
Dies wird eine große Herausforderung für unseren KV darstellen, aber wenn wir alle unsere Energien bündeln und konstruktiv zusammen arbeiten, so können wir es schaffen.

Sehen wir den aktuellen Umbruch deswegen als reinigendes Gewitter. Er wird sicher den ein oder anderen wachgerüttelt haben. Auch wird er wohl dazu führen, dass niemand unüberlegt für einen Posten im Vorstand kandidiert. Der Druck und die Verantwortung wird nun wohl jedem bewusst sein.

Den beiden Zurückgetretenen danke ich sehr für das eingebrachte Engagement, das sicher teilweise über die persönliche Schmerzgrenze hinaus ging. Deshalb sei ihnen nun Erholung gegönnt, als dass Sie gestärkt zurückkehren werden.