Dienstag, 20. März 2012

Wo bleibt das schnelle Internet in Newel?

Zur Erinnerung hier ein Ausschnitt aus dem Sitzungsprotokoll des Ortsgemeinderats Newel vom August letzten Jahres.

http://www.wittich.de/index.php?id=232&tx_lw_pi2%5Bheftnr%5D=759&tx_lw_pi2%5Bort%5D=Newel&tx_lw_pi2%5Buid%5D=118911149831&tx_lw_pi2%5Bnav%5D=archiv

Unterrichtung der Einwohner über die Sitzung des Ortsgemeinderates Newel am 18.08.2011
Tagesordnung 
A. Öffentliche Sitzung
Tagesordnungspunkt 1:Mitteilungen des Vorsitzenden
Der Vorsitzende teilte mit, dass
· die deutsche Telekom ihn darüber informiert habe, dass man plant bis Ende 2011 eine breitbandige Funkversorgung für die Ortsgemeinde Newel zu gewährleisten. Diese wird den Ort Beßlich zu ca. 60 %, den Ort Butzweiler zu ca. 10 %, den Ort Lorich zu ca. 95 %, und den Ort Newel zu circa 50 % versorgen. 
Ich frage mich nun, was daraus geworden ist?
Man hat nie mehr etwas davon gehört.
Eine Verfügbarkeitsprüfung für LTE über die Telekom ergibt immer noch, dass Newel nicht ausgebaut ist.
Was das damals nur eine Aussage, um die Bürger zu beruhigen?

Gastbeitrag: Unveröffentlichter Leserbrief an welt.de

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13930771/Die-verraeterische-Doppelmoral-der-Piratenpartei.html

Sensationell. Klasse Bericht. Endlich jemand, der versteht warum die Piraten (eigene Aussage, keine Parteimeinung) wirklich erfolgreich sind. Sie hören den Menschen in Deutschland wieder zu. Sie geben Menschen die Gelegenheit selbst an diesem Land und am Schicksal der Menschen dieses Landes mitzuarbeiten.

Dass dies der FDP nicht zupass kommt, ist mir klar. Dass die FDP lieber russisches Roulette mit einer Automatik spielt auch. Doch was hat das mit Politik zu tun? Der Art. 1 des GG sagt es uns sehr klar und sehr deutlich. "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu schützen ist die Aufgabe aller staatlicher Gewalt." Dies scheint ein wenig in Vergessenheit geraten zu sein.

Gibt es denn für einfache Mitglieder eine verborgene Gewissensprüfung in der FDP bei der Aufnahme in die Partei, ob die Mitglieder schon mal bei einer ACTA Demo waren? Oder einst in der NPD oder einer Wehrsportgruppe aktiv waren? Ob sie Mitglieder der Antifa waren? Oder wird ein Führungszeugnis beim Zentralregister eingefordert?

Die Piraten sind eine junge Partei, die vor allem aus Individuen mit eigener Meinung besteht. Diese Meinungen können natürlich auch unterwandert werden, in dem einzelne hoffen, Ihre rechtlich bedenklichen Aktivitäten in die Piratenpartei zu transportieren und die Wehrhaftigkeit des Volkes bei den Piraten auszunutzen.

Diebstahlsabsichten, Plagiate und Rechtsbruch gibt es in JEDER Gruppe der Bevölkerung dieses Landes. Neues muss sich immer der Inanspruchnahme von Randgruppen erwehren, bis es sich konsolidiert hat. Nur ist das der Unterschied. Bei den Piraten wird das offen und öffentlich gemacht, und die Medien sind an diese Art des Vorgehens noch nicht gewöhnt.

Mal sehen, ob Sie es lernen, was die Piraten wirklich sind. Das was sie glauben, habe ich bei den Piraten noch nicht gefunden.

Herzliche Grüße
Thomas Marc Göbel, Biedershausen.

Montag, 19. März 2012

Wie bei den Vogonen - Planfeststellungsverfahren

Bei der Lektüre des letzten Amtsblatt kam ich mir plötzlich vor, als wäre ich bei den Vogonen gelandet.
Auszug aus "Per Anhalter durch die Galaxis":
»Aber Mr. Dent, die Pläne lagen die letzten neun Monate im Planungsbüro aus.«
»O ja. Als ich davon hörte, bin ich gestern nachmittag gleich rübergegangen, um sie mir anzusehen. Man hatte sich nicht gerade viel Mühe gemacht, die Aufmerksamkeit darauf zu lenken. Ich meine, daß man’s jemandem gesagt hätte oder so.«
»Aber die Pläne lagen aus ...«
»Lagen aus? Ich mußte schließlich erst in den Keller runter ...«
»Da werden sie immer ausgehängt.«
»Mit einer Taschenlampe.«
»Tja, das Licht war wohl kaputt.«
»Die Treppe auch.«
»Aber die Bekanntmachung haben Sie doch gefunden, oder?«
»Jaja«, sagte Arthur, »ja, das habe ich. Ganz zuunterst in einem verschlossenen Aktenschrank in einem unbenutzten Klo, an dessen Tür stand "Vorsicht! Bissiger Leopard!"«

In Bezug auf das Planfeststellungsverfahren für die Erweiterung der B51 bei Aach-Hohensonne ist im Amtsblatt zu lesen:
Der Plan (Zeichnungen und Erläuterungen) liegt in der Zeit vom 19.03.2012 bis 18.04.2012 bei der Verbandsgemeindeverwaltung Trier-Land, Gartenfeldstr. 12, 54295 Trier, Zimmer - Nr. 308 während der Dienststunden
Montag - von 8.30 bis 12.00 Uhr und 
Donnerstag von 14.00 bis 16.00 Uhr
Freitag von 8.30 bis 12.00 Uhr
zur allgemeinen Einsichtnahme aus.
Man beachte die Zeiten, zu denen man Einsicht in die Pläne nehmen kann. Diese sind für Arbeitstätige wohl nur zu realisieren, wenn man dafür extra Urlaub nimmt.
Ok, es ist nun nicht ganz so kompliziert wie bei den Vogonen, aber sie geben sich Mühe, möglichst nah heran zu kommen.

Muss man es betroffenen oder interessierten Bürgern in der heutigen Zeit wirklich noch zumuten, zu solchen Zeiten zu einer Dienststelle zu fahren, um Einsicht in ein Stück Papier zu nehmen?
Wäre es wirklich zuviel verlangt, diese in elektronischer Form online zur Verfügung zu stellen?
Oder ist es gar Absicht, dass man eben nicht ohne erheblichen Aufwand Einsicht in die Pläne nehmen kann?